Samba de Coco

382/17Samba de Coco

Datum und Uhrzeit

Fri. 22.09.2017 11:00 h - Sat. 23.09.2017 18:00 h

Zielgruppe

für Mittelstufe

Dozent

João Afojubá (Recife/Berlin)

Beschreibung

João Alencar hat 9 Jahre Studien zum Samba de Coco durchgeführt und hatte während dieser Zeit die Möglichkeit mit verschiedenen Meistern wie beispielsweise Mestre Ferrugem, Mestre Galo Preto, Zeca do Rolete zu spielen und diese zu begleiten.
Heute zeigt sich, dass sich die Kultur des Coco nicht nur innerhalb Brasiliens, sondern auch über die nationalen Grenzen hinaus ausgeweitet hat. Es existieren unterschiedliche Namen und Varianten des Samba de Coco wie beispielsweise Mazurca, Cafurna, Coco de Sala, Coco de Praia, Coco de Umbigada, Coco de Embolada, Coco de Amassar barro, Coco de Furar, Coco de Pisar, Coco de Trupé und Coco de Toré. Die Tradition des Samba de Coco mit seinen Rhythmen, Gesängen und Tänzen entstand in der Kolonialzeit in der Küstenregion des Nordostens Brasiliens. Hierbei spielten vor allem die kulturellen Einflüsse der Indigenen und der Menschen Afrikas eine große Rolle. Auf den Plantagen entstanden die Arbeitsgesänge, die durch perkussive Rhythmen begleitet wurden. Dafür wurden die Hände, Kokosschalen und die Füße genutzt. Der Coco wird in einer Kreisformation getanzt. Die ersten Instrumente hießen “Barrica”, ein Bier- oder Schnapsfass, welches mit Tierfell bespannt wurde. Später wurde die Macaíba, eine Palmenart, verwendet, um die Alfajas herzustellen. Neben der Alfaia wird beim Samba de Coco die Ganzá, Ilu, Caixa und die Conga verwendet. In dem Workshop wird der Fokus auf dem Coco de Praia und Coco de Umbigada liegen.
 
Instrumente: Alfaias, Congas, Ganzás, Caixas und Pandeiros

Workshopzeiten:
Fr. 11:00 - 18:00 Uhr
Sa. 10:00 - 18:00 Uhr
 
Samba Echo:
So 11:00 - 14:00 Uhr

Max. Teilnehmerzahl

40