Discover Brazil - in vier Dimensionen: Maracatú, Cajon, Capoeira, Pagode

384/18Discover Brazil - in vier Dimensionen: Maracatú, Cajon, Capoeira, Pagode

Datum und Uhrzeit

Fri. 28.09.2018 11:00 h - Sat. 29.09.2018 18:00 h

Zielgruppe

für Interessierte

Dozent

N. N., Paulo Sommer, Gildete Simon dos Santos, Dietrich Kollöffel

Beschreibung

Um die brasilianische Musikkultur aus verschiedenen Blickwinkeln - und dabei auch gleich vier verschiedene Dozent*innen kennenzulernen - ein neues Special auf dem Samba Syndrom 2018!

Discover Brazil - in vier Dimensionen: Maracatú, Cajon, Capoeira, Pagode

Freitag, 28.09.18: 11:00 – 14:00 Uhr
Maracatu – N. N.
Ziel dieses Workshops ist es, einen ersten Einblick in die Magie der traditionellen Rhythmen des Maracatu zu vermitteln. Dabei stehen die Spieltechnik der Instrumente und die Kommunikation zwischen ihnen im Fokus.
Gespielt wird auf Alfaias (keine Surdos!) mit je einem "dicken" und einem "dünnen" Schlägel, Shakern (oder Xequerés/Abés), Snares und Glocken.

Freitag, 28.09.18: 15:00 – 18:00 Uhr
Cajon – Paulo Sommer
Der Cajon ist ein vielseitiges Instrument, dass bei den verschiedensten Musikstilen Verwendung finden kann. Die ursprünglich von afrikanischen Sklaven in Peru benutzten Orangenkisten haben heute eine lange Entwicklung hinter sich. Durch Effekte wie Snareteppiche oder Saiten kann der Cajon durchaus auch das Schlagzeug in einer unplugged Besetzung  ersetzen und ist durch seine kompakte Form auch ein Instrument, das sich leicht zu einer sommerlichen Session im Park mitnehmen lässt.

Sonnabend, 29.09.18: 10:00 – 13:00 Uhr
Capoeira – Gildete Simon dos Santos
Zunächst wird eine  kleine Axé-Choreografie als Warm-Up eingeübt. Axé besteht aus frei kombinierbaren Bewegungselementen aus der afrobrasilianischen Tanztradition, die bei Festen am Strand und beim Karneval auf der Straße in den berühmten blocos in der Gruppe getanzt werden. Anschließend erarbeiten wir Grundschritte und einige elementare Figuren der Capoeira, einem brasilianischen Kampftanz mit Elementen des Jiu-Jitsu. Bei der Capoeira vollführt man – rhythmisch und zu Gesängen, Trommeln und Klatschen – mit einem Partner in einem Kreis (Roda) einen Scheinkampf, mit angetäuschten Angriffen, angedeuteten Fußangeln und anderen Tricks – um als größter Poser und Punktsieger vom Platz zu gehen. Vorkenntnisse und akrobatisches Können sind nicht erforderlich, gute Laune und Freude an der Bewegung, an der Musik und Spaß in der Gruppe sind herzlich willkommen! Lockere Sportkleidung, Handtuch und Wasser sind von Vorteil.

Sonnabend, 29.09.18: 14:30 – 17:30 Uhr
Pagode – Dietrich Kollöffel
Pagode ist ein populärer Musikstil in Brasilien. Anders als in den Sambaschulen wird er oft in kleinen Gruppen um einen Tisch in einer Bar gespielt, wobei meist auch das Publikum die bekannten Lieder mitsingen kann. Die rhythmische Basis wird von Tamborims, Pandeiros , Repique de Mão, Tan Tan und anderen gespielt, für die Harmonien sorgen Cavaquinhos, Banjos  und gelegentlich eine Mandoline. Der Pagode ist so gesellig, dass er oft auch spontan nach einer Probe oder bei einem Treffen von befreundeten Musikern gespielt wird, wo dann jedes Instrument, das herumliegt, gegriffen werden kann.

Der Workshop umfasst die vier aufgeführten Halbtages-Workshops, Teilbuchungen sind nicht möglich.

Instrumente: Die benötigten Instrumente werden gestellt!

 

PAULO SOMMER, São Paulo/Berlin.
Als er zum Studium nach Berlin kam lernte er die Welt der Perkussion kennen und spielte bald in verschiedenen Gruppen. Neben einer Erwachsenengruppe leitete er dann vor allem Jugend-und Kinderprojekte, in den letzten Jahren hier mit besonderem Fokus auf der Arbeit mit jungen Geflüchteten.

GILDETE SIMON DOS SANTOS, Berlin
Die Brasilianerin Gildete Simon dos Santos, Mitglied der Capoeira-Gruppe Tópazio aus Salvador da Bahia, unterrichtet seit ihrem 16. Lebensjahr Kinder und Erwachsene in Capoeira. 2004 erwarb sie als erste Frau ihrer Schule den Titel »Professora«, seit 2017 ist sie die Contra-Mestra. 2002 kam Gil als Capoeira-Lehrerin nach Berlin. Neben ihrem Unterricht gibt sie immer wieder Workshops, im FEZ ebenso wie in Schulen im näheren und weiteren Umkreis der Hauptstadt.

DIETRICH KOLLÖFFEL, Berlin.
Der studierte Musiker ist seit mehr als 20 Jahren der musikalische Leiter der Sambaschule Sapucaiu no Samba, arrangiert und komponiert aber auch für verschiedene kleinere musikalische Projekte in Deutschland.

 

Workshopzeiten:
Fr. 11:00-18:00 Uhr
Sa. 10:00-18:00 Uhr

Samba Echo:
So 11:00 - 13:00 Uhr
Wir laden euch recht herzlich zur Teilnahme am Samba-Echo am Sonntag von 11:00 - 13:00 Uhr ein!
Zwei Tage Workshops, Begegnungen und Konzerte des Samba Syndroms hallen nach - und münden am Sonntagvormittag ins Samba-Echo!
Auf unserer Outdoor-Bühne im Kleinen Forum - oder bei widriger Witterung im Foyer des FEZ-Berlin - kommen die Workshops noch einmal auf die Bühne, die während der abendlichen Konzerte nicht zu hören waren - Samba-Echo!
Und zum Ausklang treffen sich dann alle, die noch Lust haben, den Swing der Vortage auf den Heimweg mitzunehmen - Samba-Echo!

Max. Teilnehmerzahl

30